Foto: Helmut Gross

Selbstbestimmt sterben? Der ärztlich assistierte Suizid und weitere Herausforderungen für unser Leben beim Sterben

Mit seinem Urteil vom 26. Februar 2020 zum Paragraph 217 Strafgesetzbuch hat das Bundesverfassungsgericht eine ethisch-moralische Neubewertung vorgenommen. Galt es bisher, dass es Aufgabe des Staates sei, das Leben zu schützen, hat das Gericht das Selbstbestimmungsrecht nun so ausgelegt, dass Menschen unter bestimmten Umständen das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben hätten.

Konkret geht es darum, dass Regelungen geschaffen werden müssen, die einen ärztlich assistierten Suizid ermöglichen. Das heißt, dass Patient*innen unter bestimmten Umständen ein tödliches Medikament verschrieben bekommen, das sie dann eigenständig einnehmen können.
Diese Vorgaben des Verfassungsgerichtes geben allen zu denken, die sich in der Hospiz- und Palliativarbeit in Deutschland engagieren. Deshalb ist es wichtig, dass auch in Bremerhaven darüber diskutiert wird, welche Folgen das Urteil für das Leben beim Sterben bei uns hat.

Es diskutieren:
N.N.
Thorsten Ohlmann, Rechtsanwalt und Stellvertretender Vorsitzender des Vereins HOMBRE, siehe auch www.hospiz-bremerhaven.de
Christian Schefe, Pastor und Beauftragter für Seelsorge in der Hospiz- und Palliativarbeit im Ev.-luth. Kirchenkreis Bremerhaven

Da wir unter den gegebenen Umständen nur eine begrenzte Anzahl von Besucher*innen in die Christuskirche einlassen dürfen, melden Sie sich am besten zur jeweiligen Veranstaltung an.
Anmeldungen zum Gottesdienst sowie aktuelle Informationen gibt es auf unserer Website www.marien-christuskirche.de oder bei Pastor Schefe (ChristianSchefe@web.de und 0471-92 92 405).

Wann