Andacht

Bei den Losungen, den Bibelworten für den Tag, am 26. Januar sagte im alttestamentlichen Vers ein gewisser Naaman, ein durch Gott geheilter syrischer General: „Dein Knecht will nicht mehr andern Göttern opfern, sondern allein dem HERRN.“ (2. Könige 5,17) Der neutestamentliche Vers war aus dem 1. Johannesbrief (5,20-21): „Jesus Christus ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben, hütet euch vor den Abgöttern.“ Die Zusammenstellung dieser beiden Bibelworte mag bei einem Außenstehenden die Frage hervorrufen: Ja, glauben denn Christen an zwei verschiedene Götter: Gott, den Vater, den HERRN des Alten Testaments, und an seinen Sohn Jesus Christus? Wer sich in der „christlichen Szene“ ein wenig auskennt, wird feststellen, dass die einen, die volkskirchlichen Christen, praktisch nur von „Gott“ reden, während bei freikirchlichen Christen fast nur von „Jesus“ die Rede ist. Bei der älteren Generation in der Kirche wird oft vom „Herrgott“ gesprochen und dieser als eher unpersönlicher Herr der Welt und des persönlichen Schicksals beschrieben, ähnlich dem „Allah“ der Muslime. Wir Pastoren hingegen reden gerne vom „Gott der Liebe“, der Mensch geworden und damit auch schwach und leidend ist.

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Nachrichten: Gottesdienst für Verliebte

Ein ökumenischer Gottesdienst für Verliebte oder überhaupt für alle, denen die Liebe wichtig ist, findet am Valentinstag, am 14. Februar, um 19 Uhr in der Christuskirche statt. "Komm unter meine Decke", ein alter Schlager, ist der Titelgeber für eine gut gefüllte Stunde rund um das Thema Liebe, um Geborgenheit, Schutz und Erotik. Zeit, die Seele baumeln zu lassen und Gottes Segen zu erhalten.

Berichte / Reportagen: Bischofsbesuch in Bremerhaven

Bischofsbesuchstage am 7. und 8. Januar 2012 mit dem Landesbischof Ralf Meister
Acht Monate ist Landesbischof Ralf Meiser im Amt, als 24. Kirchenkreis besuchte er nun Bremerhaven. Mindestens genauso viele liegen noch einmal vor ihm. Als goldene Mitte könnte man – rund gerechnet – diesen Besuch hier also bezeichnen. Und das, obwohl es für die Organisatoren ja nicht so leicht war, ein annehmbares Programm auf die Beine zu stellen, so am Anfang eines neues Jahres, wo vieles noch in der Ruhe des Jahreswechsels verharrt. Schließlich aber kamen für alle Beteiligten erfüllte und interessante Stunden, Begegnungen und Gespräche heraus. Nach einer Einstiegsrunde gemeinsam mit der Superintendentin Susanne Wendorf-von Blumröder trafen sich ca. 15 Vertreter aus unseren Kirchengemeinden mit dem Bischof, um ihm aus der Sicht eines Fußgängers die verschiedenen Fassetten unserer Stadt zu zeigen: „Bremerhaven in 90 Minuten“.

Besuch_Meister.JPGBei Wolken verhangenem Himmel und einem ersten heftigen Schauer ging es vom Weserstrandbad über das Gelände des Deutschen Schifffahrtsmuseums hin zum Deich mit Blick auf die Weser und laufender Deicherhöhung. Dann schnell ins Trockene in den Bremerhavener „Süden“, kurze Stippvisite im Mediteraneo, vorbei am Klimahaus, über die Glasbrücke und das Columbus-Center, wo überall viele Menschen unterwegs waren, zur Großen Kirche. Mittlerweile hatte der Regen weitgehend nachgelassen, ebenso wurden aber auf unserem Gang hinaus aus Bremerhavens Mitte Richtung Lehe auch die Straßen zunehmend leerer. Nun führte unser Weg vorbei an der katholischen Kirche und Schule und an der methodistischen Kirche. Wir streiften die Kreuzkirche und das St. Joseph Hospital und gingen weiter Richtung Moschee und schließlich durch die Goethestraße zum Michaeliszentrum, wo wir uns bei Kaffee und Tee gut aufwärmen konnten. Viele Gespräche mit wechselnden Gesprächspartnern, viele Informationen über die Verschiedenheit der Stadtteile, Bevölkerungsschichten, soziale und kulturelle Unterschiede und daraus resultierende Probleme, Grenzen aber auch Chancen kirchlicher und diakonischer Arbeit, wie Initiativen gegen Armut, Bildungsnotstand, Vereinsamung begleiteten den Bischof auf diesem Weg, der natürlich nur ein Ausschnitt unseres gesamten Kirchenkreises widerspiegeln konnte.

Andacht: Glauben Christen an zwei Götter?

Bei den Losungen, den Bibelworten für den Tag, am 26. Januar sagte im alttestamentlichen Vers ein gewisser Naaman, ein durch Gott geheilter syrischer General: „Dein Knecht will nicht mehr andern Göttern opfern, sondern allein dem HERRN.“ (2. Könige 5,17) Der neutestamentliche Vers war aus dem 1. Johannesbrief (5,20-21): „Jesus Christus ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben, hütet euch vor den Abgöttern.“ Die Zusammenstellung dieser beiden Bibelworte mag bei einem Außenstehenden die Frage hervorrufen: Ja, glauben denn Christen an zwei verschiedene Götter: Gott, den Vater, den HERRN des Alten Testaments, und an seinen Sohn Jesus Christus? Wer sich in der „christlichen Szene“ ein wenig auskennt, wird feststellen, dass die einen, die volkskirchlichen Christen, praktisch nur von „Gott“ reden, während bei freikirchlichen Christen fast nur von „Jesus“ die Rede ist. Bei der älteren Generation in der Kirche wird oft vom „Herrgott“ gesprochen und dieser als eher unpersönlicher Herr der Welt und des persönlichen Schicksals beschrieben, ähnlich dem „Allah“ der Muslime. Wir Pastoren hingegen reden gerne vom „Gott der Liebe“, der Mensch geworden und damit auch schwach und leidend ist.

Berichte / Reportagen: Ein ökumenischer Gruß

2012_Weihnachten_013__2_.jpgDie „Heiligen drei Könige“ der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde Geestemünde besuchen das Kirchenkreisamt und schreiben den Segen „20 C+M+B 12“ auf die Eingangstür.

Hintergrund: Am Freitag (6. Januar) feiert die katholische Kirche das Fest der „Heiligen Drei Könige“, auch als Dreikönigsfest bekannt. Der Tag erinnert auch an das Jesuskind in der Krippe, also nach christlichem Glauben an das Erscheinen Gottes in der Welt. Daher wird der Tag auch als Epiphanias bezeichnet - aus dem griechischen Wort „epiphaneia“ für „Erscheinung“ abgeleitet. Im frühen Christentum erinnerten die Gläubigen am 6. Januar zudem an die Taufe Christi.

Andacht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig

Jahreslosung 2012: Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Korinther 12,9
Ein gutes Neues Jahr und vor allem Gesundheit! Natürlich auch Glück und Erfolg. Es ist schön, dass wir uns dieses alles zum Jahreswechsel wünschen. Und wenn wir krank sind? Wenn wir gerade in einer Krise stecken, unglücklich sind und Erfolge nicht so wirklich wahrzunehmen sind? Können wir uns dann an den guten Wünschen festhalten oder erscheinen sie uns wie Spott und Hohn? „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ heißt die Jahreslosung 2012. Was ist das für eine Aussicht auf das, was wir 2012 bewirken können und was wir zu bewältigen haben? Es ist so typisch christlich! Liegt die Betonung nicht allzu oft auf den Kleinen und Schwachen? Die Geburt des göttlichen Kindes wird uns erzählt als Geburt eines Kindes in einem Stall, ohne Palast, ohne richtige Heimat, immerhin mit Mutter und Vater. Sternenglanz und Engelschöre gibt es, etwas Glanz und Gloria sind vorhanden, aber sie weisen immer wieder hin auf das Kleine, das Neugeborene. Auf diesem schwachen Kind ruht die Hoffnung auf Heil und Frieden. Das ist göttlich.

118 Artikel (24 Seiten, 5 pro Seite)
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