Andacht

Als ich Schüler war, hatte ich einen englischen Grundwortschatz: Ein Lexikon mit den wichtigsten Wörtern und Wendungen der englischen Sprache. Wenn es darum geht, was Konfirmandinnen und Konfirmanden kennen und können sollen, spreche ich gern vom christlichen Grundwortschatz. Dazu zähle ich die zehn Gebote, den 23. Psalm, das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis. Unter kennen und können verstehe ich, dass sie diese vier Stücke auswendig können, also im Kopf haben. Aber sie sollen sie möglichst auch inwendig kennenlernen, also in ihr Herz lassen. Die Texte des christlichen Grundwortschatzes sind keine Vokabeln. Sie sollen keine leeren Worte bleiben, sondern wertvoll werden und im Idealfall - oder im Zweifelsfall - tragende Kraft entfalten. Die Worte sind angekommen, wenn jemand, der sie in sich trägt, merkt: Da trägt etwas mich. Wenn jemand sie zu gebrauchen weiß für sich selbst oder für einen anderen Menschen in einer Krise. Wo mir Worte fehlen oder ich nichts Passendes zu sagen weiß, aber auch nicht schweigen will, kann ich vielleicht das Vaterunser oder den Psalm anbringen. Oder einfach für den eigenen Gebrauch - täglich, immer wieder einmal.

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Nachrichten: Vorbereitung zum Sternlauf

Im Fundus des Stadttheaters haben wir Kostüme von Katharina von Bora, Katharina Zell, August des Weisen und Philipp Melanchthon entliehen.

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Diese Personen werden den Sternlauf anführen, der um 11.30 Uhr an folgenden Stationen startet:
Kreuzkirche, Arbeitsamt, Neumarkt und Holzhafen.

Bei schönem Wetter geht es in die Havenwelten, bei schlechtem Wetter in die Kreuzkirche. Gemeinsames Singen und Auswertung des Wettbewerbs.
 

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