Andacht

Als ich Schüler war, hatte ich einen englischen Grundwortschatz: Ein Lexikon mit den wichtigsten Wörtern und Wendungen der englischen Sprache. Wenn es darum geht, was Konfirmandinnen und Konfirmanden kennen und können sollen, spreche ich gern vom christlichen Grundwortschatz. Dazu zähle ich die zehn Gebote, den 23. Psalm, das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis. Unter kennen und können verstehe ich, dass sie diese vier Stücke auswendig können, also im Kopf haben. Aber sie sollen sie möglichst auch inwendig kennenlernen, also in ihr Herz lassen. Die Texte des christlichen Grundwortschatzes sind keine Vokabeln. Sie sollen keine leeren Worte bleiben, sondern wertvoll werden und im Idealfall - oder im Zweifelsfall - tragende Kraft entfalten. Die Worte sind angekommen, wenn jemand, der sie in sich trägt, merkt: Da trägt etwas mich. Wenn jemand sie zu gebrauchen weiß für sich selbst oder für einen anderen Menschen in einer Krise. Wo mir Worte fehlen oder ich nichts Passendes zu sagen weiß, aber auch nicht schweigen will, kann ich vielleicht das Vaterunser oder den Psalm anbringen. Oder einfach für den eigenen Gebrauch - täglich, immer wieder einmal.

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Nachrichten: Unsere heutige Geburtskultur – Erfahrungen von Frauen und ihren Partnern

 Eine Veranstaltung im Rahmen der Bremerhavener Frauenwoche 2011 „100 Jahre Internationaler Frauentag“ am Donnerstag, dem 10. März 2011 um 17.00 Uhr.

Großmütter erinnern sich noch an Hausgeburten und an ihre Hebammen. Junge Frauen heute legen noch mehr wert auf Sicherheit als auf eine Atmosphäre des Vertrauens. In der Zeit der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett sind alle werdenden Mütter und ihre Partner sensibel für die spirituelle Dimension des Lebens. Sie erfahren das Wunder des neuen Lebens, sie stehen vor schweren Entscheidungen oder müssen Abschied nehmen von einer großen Hoffnung. Immer erleben sie tief greifende Wandlungen. Über die Verheißungen der Medizin hinaus kann der christliche Glaube sie begleiten und stärken. Dabei spielen Hebammen heute wieder eine wichtige Rolle. Der Vortrag zeigt Entwicklungen und Hintergründe auf und kann so zu einem lebendigen Erfahrungsaustausch führen.

 Leitung/Referentin:     Hanna Strack, Pastorin i. R., Pinnow bei Schwerin

Hanna Strack war Verlegerin des FrauenKirchenKalenders und Leitende Pastorin der Evangelischen Frauenarbeit in Mecklenburg. 2006 erschien ihr Buch „Die Frau ist Mit-Schöpferin. Eine Theologie der Geburt“. Neben Vortragsreisen arbeitet sie an einer Kulturgeschichte der Gebärmutter und einem spirituellen Lesebuch für die Familiengründungsphase.
 
Veranstaltet von: Katholische Frauenseelsorge im Dekanat Bremerhaven & Caritasverband für Bremerhaven u. den Landkreis Cuxhaven, & Ev.–luth. Kirchenkreis Bremerhaven
 
Stadtbibliothek Bremerhaven
Bürgermeister-Smidt Str. 10
2. Obergeschoss Hanse-Carré
Parkplätze im Columbuscenter

 

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