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01.01.12 Kirchenmusik |
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20.05.12 10:00h Johanneskirche, Gottesdienst m. Abendmahl, P. Ritter |
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20.05.12 10:00h Markuskirche, Gottesdienst m. Abendmahl, Pn. Kopf |
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20.05.12 10:00h Lukaskirche, Konfirmation, D. Großmann/Pn. Dürkop |
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20.05.12 18:00h Michaelis-Paulus-Kirche, Gospelchurch, Pn. Breuer u. Team |
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20.05.12 10:00h Kreuzkirche, Gottesdienst, P. Niehaus |
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20.05.12 10:00h Christuskirche, Gottesdienst, Pn. Anz, anschl. Kirchencafé |
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20.05.12 10:00h Matthäuskirche, Gottesdienst, P. Colmsee |
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27.05.12 10:00h Zionkirche Imsum, Gottesdienst im Gemeindegarten, P. Maschke |
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27.05.12 10:00h Johanneskirche, Gottesdienst, Pn. Breden |
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27.05.12 10:00h Markuskirche, Gottesdienst, P.i.R. Nolte |
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27.05.12 10:00h Lukaskirche, Frühgottesdienst, Pn. Dürkop |
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27.05.12 11:30h Dionysiuskirche-Lehe, Taufgottesdienst, P. de Buhr |
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27.05.12 10:00h Michaelis-Paulus-Kirche, Gottesdienst, P. Warnecke |
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27.05.12 10:00h Kreuzkirche, Gottesdienst, P. Weber |
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27.05.12 10:00h Christuskirche, Gottesdienst, P. v. Stuckrad-Barre |
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Andacht: Monatsspruch Februar 2011
Auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Römer 8,21
Sehsüchtig warten wir nach diesem kalten Winter auf den Frühling. Wie schön, dass uns als Monatsspruch für den Februar da ein Wort aus der Feder des alten Paulus gegeben ist, dass von der Natur und der ganzen Schöpfung redet. Ich erinnere mich an einen Gedanken von Karl May aus seinen arabischen Bänden, in denen er an einer Stelle schreibt, dass Mohammed im Koran vergessen habe, den Tieren einen Wert einzuräumen. Karl May dachte dabei an den Umgang mit Vögeln, Hunden und anderen Tieren in arabischen Ländern. Ob Karl May damit so Recht hat, sei dahingestellt.
Mit der „Knechtschaft der Vergänglichkeit“ erinnert Paulus daran, dass uns Menschen unsere Mitgeschöpfe in Freude und im Leiden zutiefst verwandt sind, auch sie leiden: Hunger und Kälte, Krankheit, Bedrohung, Überwältigung, Angst und Sterben. Paulus schreibt vom „ängstlichen Harren der Kreatur“ darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden. So gehört ja auch zu den schönen Verheißungen beim Propheten Jesaja, die wir als Lesungen in den Weihnachtsgottesdiensten hören, dass Wolf und Lamm, Schlange und Kleinkind dann in der Freiheit beieinander friedlich wohnen werden.
Wir Christinnen und Christen haben schon jetzt Anteil an der Freiheit der Kinder Gottes. Auch wir sind zwar noch der Vergänglichkeit unterworfen, aber im Glauben und in der Hoffnung wissen wir bereits, dass die Vergänglichkeit nicht das letzte Wort haben wird. Und so wie wir schon jetzt Anteil an dieser Hoffnung haben, sollten wir noch vielmehr unsere Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitgeschöpfen ernst nehmen. Stattdessen müht sich mal wieder ein Betrieb in Deutschland die Vergänglichkeit von uns Menschen und auch gleich von unseren Mitgeschöpfen zu beschleunigen, weil er aus Profitsucht Industriefettabfälle benutzt hat, um billiges Tierfutter herzustellen. Menschen machen sich nun Sorgen, dass der Verzehr von mehr als fünf Hühnereiern pro Tag eventuell schädlich sein könnte. Über die vergifteten Tiere, über ihr „ängstliches Harren“, ist nichts zu hören in der Tagesschau. In einem Nebensatz wird gesagt, dass eventuell tausende Tiere geschlachtet werden müssen, da sie für die Nahrungsmittelindustrie nicht mehr verwendbar seien.
Wenn schon der biblische Gedanke der Mitgeschöpflichkeit nichts ändert an der hemmungslosen Ausbeutung der Schöpfung, so müsste doch wenigstens der gesunde menschliche Egoismus dazu führen, mit den Tieren verantwortungsvoller umzugehen. Schließlich vergiftet sich auch der Mensch, wenn er vergiftete Tiere schlachtet und verspeist. Jedoch auch dieser Zusammenhang hindert die menschliche Habgier nicht daran, verantwortungslos mit der Schöpfung umzugehen.
So tragen die Kinder Gottes, wir Christenmenschen, eine besondere Verantwortung. Wir sind dazu berufen, „offenbar zu werden“. Wir sollen uns zeigen und mit aller Kraft für das Leben aller Kreaturen auf Erden eintreten. „Macht euch die Erde untertan“ haben wir irgendwie völlig missverstanden. Wir sind nur ein Teil vom Ganzen, und zwar der Teil, der mit seinem Hirn das Denken für alle anderen mit übernehmen sollte, anstatt das Hirn der Rinder an ihre Kälber zu verfüttern. Wenn Gottes großer Tag anbricht, werden alle Lebewesen Teil haben an seiner herrlichen Freiheit. Schon hier und heute dürfen wir dafür arbeiten, dass kein unnötiges Leid über Menschen, Tiere und Pflanzen gebracht wird.
Mögen wir Mitstreiter im Kampf für das Leben werden. Und mögen Sie verschont bleiben von Menschen gemachten Vergiftungen. Und mögen Sie viel Freude haben am aufbrechenden Leben der Pflanzen in dem hoffentlich bald herbeieilenden Frühling.
