Andacht

Als ich Schüler war, hatte ich einen englischen Grundwortschatz: Ein Lexikon mit den wichtigsten Wörtern und Wendungen der englischen Sprache. Wenn es darum geht, was Konfirmandinnen und Konfirmanden kennen und können sollen, spreche ich gern vom christlichen Grundwortschatz. Dazu zähle ich die zehn Gebote, den 23. Psalm, das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis. Unter kennen und können verstehe ich, dass sie diese vier Stücke auswendig können, also im Kopf haben. Aber sie sollen sie möglichst auch inwendig kennenlernen, also in ihr Herz lassen. Die Texte des christlichen Grundwortschatzes sind keine Vokabeln. Sie sollen keine leeren Worte bleiben, sondern wertvoll werden und im Idealfall - oder im Zweifelsfall - tragende Kraft entfalten. Die Worte sind angekommen, wenn jemand, der sie in sich trägt, merkt: Da trägt etwas mich. Wenn jemand sie zu gebrauchen weiß für sich selbst oder für einen anderen Menschen in einer Krise. Wo mir Worte fehlen oder ich nichts Passendes zu sagen weiß, aber auch nicht schweigen will, kann ich vielleicht das Vaterunser oder den Psalm anbringen. Oder einfach für den eigenen Gebrauch - täglich, immer wieder einmal.

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Nachrichten: Landessuperintendent besucht Kirchenkreis Bremerhaven

Landessuperintendent Dr. Hans Christian Brandy besucht den Kirchenkreis Bremerhaven
In den beiden Wochen vom 26. September bis zum 9. Oktober 2011 wird der Kirchenkreis Bremerhaven visitiert. Die Ordnungen unserer Landeskirche sehen einen regelmäßigen Besuch von Gemeinden und Kirchenkreisen vor, um haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie auch den Leitungspersonen einen Blick auf die in ca. sechs Jahren getane Arbeit zu ermöglichen. Was ist in den letzten Jahren an kirchlicher Arbeit geschehen? Was hat sich neu entwickelt? Was wurde aufgegeben? Was haben wir erreicht? Welche Perspektiven eröffnen sich?
Zur Visitation wurde ein Bericht über die Arbeit der letzten Jahre geschrieben. Wenn Sie Interesse daran haben, wenden Sie sich bitte an die Superintendentur.

Dann kommt der Besuch: Landessuperintendent Dr. Brandy wird anwesend sein in Gremien und Einrichtungen des Kirchenkreises. Außerdem wird er, weil er Bremerhaven kennen lernen möchte, mit allen Pastorinnen und Pastoren, sowie den Diakoninnen und Diakonen sprechen. Auf dem Programm steht der Besuch einer Ev. Kindertagesstätte, des Evangelischen Beratungszentrums, der Arbeitsstelle Religionspädagogik, des Ev. Friedhofs Geestemünde, des Elisabethhauses und des Kirchenkreisamtes. Dazu kommen Gespräche mit den Vertretern aus Politik und Wirtschaft und den anderen Kirchen, der Besuch des Kirchenkreistages, des Kirchenkreisvorstandes und des Kirchenvorstandes der Marienkirche (sie wird als Superintendenturgemeinde ebenfalls vom Landessuperintendenten visitiert), die Pastoren- und Diakonenkonferenz, Treffen verschiedener Gruppen ehrenamtlich Tätigen, sowie der Vorstand des Diakonischen Werkes. Nicht alle Termine werden hier genannt, aber wichtig sind auch die beiden Visitationsgottesdienste in der Marienkirche mit Pastor Langhorst am 2. Oktober und mit Superintendentin Wendorf-von Blumröder am 9. Oktober jeweils um 10 Uhr. Beim anschließendem Kirchenkaffee gibt es Gelegenheiten zum Gespräch mit dem Landessuperintendenten und wenn Sie ihm etwas sagen oder ihn etwas fragen möchten, haben Sie dazu auch in einer „Sprechstunde“ am Donnerstag, dem 6. Oktober zwischen 17 und 18 Uhr im Gemeindehaus der Marienkirche Gelegenheit.
Susanne Wendorf-von Blumröder, Superintendentin

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