Andacht

Als ich Schüler war, hatte ich einen englischen Grundwortschatz: Ein Lexikon mit den wichtigsten Wörtern und Wendungen der englischen Sprache. Wenn es darum geht, was Konfirmandinnen und Konfirmanden kennen und können sollen, spreche ich gern vom christlichen Grundwortschatz. Dazu zähle ich die zehn Gebote, den 23. Psalm, das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis. Unter kennen und können verstehe ich, dass sie diese vier Stücke auswendig können, also im Kopf haben. Aber sie sollen sie möglichst auch inwendig kennenlernen, also in ihr Herz lassen. Die Texte des christlichen Grundwortschatzes sind keine Vokabeln. Sie sollen keine leeren Worte bleiben, sondern wertvoll werden und im Idealfall - oder im Zweifelsfall - tragende Kraft entfalten. Die Worte sind angekommen, wenn jemand, der sie in sich trägt, merkt: Da trägt etwas mich. Wenn jemand sie zu gebrauchen weiß für sich selbst oder für einen anderen Menschen in einer Krise. Wo mir Worte fehlen oder ich nichts Passendes zu sagen weiß, aber auch nicht schweigen will, kann ich vielleicht das Vaterunser oder den Psalm anbringen. Oder einfach für den eigenen Gebrauch - täglich, immer wieder einmal.

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Berichte / Reportagen: Konfi – Cup 2011: Beste Stimmung und viel Engagement der Konfis!

Wie in den letzten Jahren, fand auch in diesem Jahr wieder der Konfi – Cup statt. Am 16.09.2011 gab es eine viel „Action“ auf dem Philippsfield. Die Veranstaltung wurde unter das Thema „Vater unser“ gestellt und mit einem kleinen Anspiel hierzu eingeleitet. Das Anspiel zeigte einen Betenden, der wie immer das Vaterunser betet und nun plötzlich Antworten von Gott bekommt. Die insgesamt 339 Konfirmanden verfolgten dies mit Spannung, bevor es dann in ihren Gruppen um den Kampf der begehrten Trophäe ging. 
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22 Gruppen mussten an 11 Ständen sowohl Geschick, Schnelligkeit als auch Einfallsreichtum zeigen, um die zum Teil sehr kniffligen Aufgaben zu lösen. An einem Stand zum Beispiel, ging es darum, das „Vaterunser“ in französisch und holländisch in die richtige Reihenfolge zu bringen. An einem anderen Stand musste man die Fesseln, die an einem Konfirmanden angebracht wurden, durch spezielle Aufgaben lösen. Der Spaß kam dabei nicht zu kurz. Gemeinsam wurde vor der Siegerehrung das Vaterunser gebetet. Hierbei bekam jede Gruppe einen Teil, manchmal auch nur ein paar Wörter, des Gebetes und sollte diesen Teil zusammen mit der Gruppe sprechen. Die Spannung während der Siegerehrung war sehr groß, doch es konnte nur einen Sieger geben und das waren in diesem Jahr die „Statisten 21“ aus der Alten Kirche in Lehe. Herzlichen Glückwunsch!

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