Andacht

Als ich Schüler war, hatte ich einen englischen Grundwortschatz: Ein Lexikon mit den wichtigsten Wörtern und Wendungen der englischen Sprache. Wenn es darum geht, was Konfirmandinnen und Konfirmanden kennen und können sollen, spreche ich gern vom christlichen Grundwortschatz. Dazu zähle ich die zehn Gebote, den 23. Psalm, das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis. Unter kennen und können verstehe ich, dass sie diese vier Stücke auswendig können, also im Kopf haben. Aber sie sollen sie möglichst auch inwendig kennenlernen, also in ihr Herz lassen. Die Texte des christlichen Grundwortschatzes sind keine Vokabeln. Sie sollen keine leeren Worte bleiben, sondern wertvoll werden und im Idealfall - oder im Zweifelsfall - tragende Kraft entfalten. Die Worte sind angekommen, wenn jemand, der sie in sich trägt, merkt: Da trägt etwas mich. Wenn jemand sie zu gebrauchen weiß für sich selbst oder für einen anderen Menschen in einer Krise. Wo mir Worte fehlen oder ich nichts Passendes zu sagen weiß, aber auch nicht schweigen will, kann ich vielleicht das Vaterunser oder den Psalm anbringen. Oder einfach für den eigenen Gebrauch - täglich, immer wieder einmal.

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Nachrichten: Ausstellung „Was heißt hier Frieden?“

Anlässlich der Europawoche stellt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Bremen, seine Schulausstellung „Was heißt hier Frieden?“ in Bremerhaven aus.
Die Ausstellung gliedert sich in drei Teile: Vorurteile abbauen, Gemeinsam gegen Krieg und Gewalt und Erinnern für die Zukunft. Sie ist für alle Alters- und Schulstufen ausgelegt.

Vom 9.-13. Mai, montags bis freitags ist sie von 8-16 Uhr in der Edith-Stein-Schule, Grazer Straße, zu sehen. Vom 16.-29. Mai wird sie in der Pauluskirche, Hafenstr. 124, stehen und kann von Montag bis Freitag von 18-19 Uhr sowie Mittwoch und Samstag von 9.30 bis 12 Uhr oder auf Anfrage besichtigt werden.
Sechs Schülerlnnen der Edith-Stein-Schule haben sich in die lnhalte der Ausstellung eingearbeitet und stehen Besuchergruppen auf Wunsch als Begleitung durch die Ausstellung zur Verfügung, ebenso die Schulreferentin Birte Kröncke vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Es gibt auch einen Fragebogen, mit dem sich die Besucher selbstständig durch die Ausstellung bewegen können.
Beim Wunsch nach Begleitung durch die Ausstellung ist eine Anmeldung unter 0421 / 32 40 05 erforderlich.

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