Andacht

Als ich Schüler war, hatte ich einen englischen Grundwortschatz: Ein Lexikon mit den wichtigsten Wörtern und Wendungen der englischen Sprache. Wenn es darum geht, was Konfirmandinnen und Konfirmanden kennen und können sollen, spreche ich gern vom christlichen Grundwortschatz. Dazu zähle ich die zehn Gebote, den 23. Psalm, das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis. Unter kennen und können verstehe ich, dass sie diese vier Stücke auswendig können, also im Kopf haben. Aber sie sollen sie möglichst auch inwendig kennenlernen, also in ihr Herz lassen. Die Texte des christlichen Grundwortschatzes sind keine Vokabeln. Sie sollen keine leeren Worte bleiben, sondern wertvoll werden und im Idealfall - oder im Zweifelsfall - tragende Kraft entfalten. Die Worte sind angekommen, wenn jemand, der sie in sich trägt, merkt: Da trägt etwas mich. Wenn jemand sie zu gebrauchen weiß für sich selbst oder für einen anderen Menschen in einer Krise. Wo mir Worte fehlen oder ich nichts Passendes zu sagen weiß, aber auch nicht schweigen will, kann ich vielleicht das Vaterunser oder den Psalm anbringen. Oder einfach für den eigenen Gebrauch - täglich, immer wieder einmal.

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Berichte / Reportagen: Abschied aus der Frauenarbeit

Verabsch._Bohlmann_Hangen_4.2__2_.JPGNach langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit verabschiedet:
Jahrelang haben sich Christine Hangen (seit 18 Jahren) und Irmela Bohlmann (seit 10 Jahren) für die Belange der Frauenarbeit im Kirchenkreis engagiert. Sie haben den Mitarbeiterinnen in den Gemeinden Rückenstärkung gegeben für ihre Arbeit in Frauengruppen und Frauengottesdiensten. Besonders gefragt waren sie bei der inhaltlichen Vorbereitung für den Weltgebetstag, der jährlich am ersten Freitag im März weltweit gefeiert wird.

 

Eine Zukunftswerkstatt für die Arbeit mit und für Frauen entwickelt nun im Ideen und Visionen, wie und wo die Frauenarbeit im Kirchenkreis neue Impulse bekommt. Superintendentin Wendorf-von Blumröder und die Diakoninnen Susanne Decker-Michalek aus Stade vom Frauenwerk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und Hanna Hagedorn aus Bremerhaven verabschiedeten die beiden Frauen in einer feierlichen Andacht im Anschluss an die Zukunftswerkstatt am 4.Februar in der Marienkirche.
Diakonin Hanna Hagedorn

 

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