Andacht

Bei den Losungen, den Bibelworten für den Tag, am 26. Januar sagte im alttestamentlichen Vers ein gewisser Naaman, ein durch Gott geheilter syrischer General: „Dein Knecht will nicht mehr andern Göttern opfern, sondern allein dem HERRN.“ (2. Könige 5,17) Der neutestamentliche Vers war aus dem 1. Johannesbrief (5,20-21): „Jesus Christus ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben, hütet euch vor den Abgöttern.“ Die Zusammenstellung dieser beiden Bibelworte mag bei einem Außenstehenden die Frage hervorrufen: Ja, glauben denn Christen an zwei verschiedene Götter: Gott, den Vater, den HERRN des Alten Testaments, und an seinen Sohn Jesus Christus? Wer sich in der „christlichen Szene“ ein wenig auskennt, wird feststellen, dass die einen, die volkskirchlichen Christen, praktisch nur von „Gott“ reden, während bei freikirchlichen Christen fast nur von „Jesus“ die Rede ist. Bei der älteren Generation in der Kirche wird oft vom „Herrgott“ gesprochen und dieser als eher unpersönlicher Herr der Welt und des persönlichen Schicksals beschrieben, ähnlich dem „Allah“ der Muslime. Wir Pastoren hingegen reden gerne vom „Gott der Liebe“, der Mensch geworden und damit auch schwach und leidend ist.

Weiterlesen ...

Termine

01.01.12
Kirchenmusik

Ausflüge & Fahrten
Evangelische Jugend
Gottesdienste
Gruppen & Kreise
Senioren
Kinder
Kirchenmusik
Vorträge
Theater

Berichte / Reportagen: Ein ökumenischer Gruß

2012_Weihnachten_013__2_.jpgDie „Heiligen drei Könige“ der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde Geestemünde besuchen das Kirchenkreisamt und schreiben den Segen „20 C+M+B 12“ auf die Eingangstür.

Hintergrund: Am Freitag (6. Januar) feiert die katholische Kirche das Fest der „Heiligen Drei Könige“, auch als Dreikönigsfest bekannt. Der Tag erinnert auch an das Jesuskind in der Krippe, also nach christlichem Glauben an das Erscheinen Gottes in der Welt. Daher wird der Tag auch als Epiphanias bezeichnet - aus dem griechischen Wort „epiphaneia“ für „Erscheinung“ abgeleitet. Im frühen Christentum erinnerten die Gläubigen am 6. Januar zudem an die Taufe Christi.

Einige orthodoxe Kirchen, etwa in Russland, feiern am 6./7. Januar das Weihnachtsfest. In Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt sowie in Österreich ist der 6. Januar gesetzlicher Feiertag. In der katholischen Sternsinger-Aktion zu Beginn jeden Jahres ziehen Hunderttausende Kinder als Heilige Drei Könige verkleidet von Haus zu Haus und sammeln Spenden für Projekte in den armen Ländern der Erde. Das ursprüngliche Geburts- und Tauffest Jesu wurde erst im frühen Mittelalter zum Gedenktag für die „Heiligen Drei Könige“, die das Jesuskind anbeten. Von „Königen“ und auch von der Zahl „drei“ ist im Matthäus-Evangelium (2,1-12) allerdings nicht die Rede, sondern nur von „Weisen“ oder Sterndeutern aus dem Morgenland. Dass es sich um drei Könige gehandelt haben soll, wurde in der Überlieferung aus der Anzahl und der Kostbarkeit der Geschenke - Gold, Weihrauch und Myrrhe - abgeleitet. Die Namen Kaspar, Melchior und Balthasar erhielten die drei „Könige“ wohl um das 8. Jahrhundert herum. Später wurde Balthasar eine schwarze Hautfarbe zugesprochen. (epd 4025/04.01.12)

 

182 mal gelesen | Drucken PDF-Datei

Was möchten Sie tun?

 Drucken  Drucken  Als PDF erstellen  Als PDF