Andacht

Bei den Losungen, den Bibelworten für den Tag, am 26. Januar sagte im alttestamentlichen Vers ein gewisser Naaman, ein durch Gott geheilter syrischer General: „Dein Knecht will nicht mehr andern Göttern opfern, sondern allein dem HERRN.“ (2. Könige 5,17) Der neutestamentliche Vers war aus dem 1. Johannesbrief (5,20-21): „Jesus Christus ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben, hütet euch vor den Abgöttern.“ Die Zusammenstellung dieser beiden Bibelworte mag bei einem Außenstehenden die Frage hervorrufen: Ja, glauben denn Christen an zwei verschiedene Götter: Gott, den Vater, den HERRN des Alten Testaments, und an seinen Sohn Jesus Christus? Wer sich in der „christlichen Szene“ ein wenig auskennt, wird feststellen, dass die einen, die volkskirchlichen Christen, praktisch nur von „Gott“ reden, während bei freikirchlichen Christen fast nur von „Jesus“ die Rede ist. Bei der älteren Generation in der Kirche wird oft vom „Herrgott“ gesprochen und dieser als eher unpersönlicher Herr der Welt und des persönlichen Schicksals beschrieben, ähnlich dem „Allah“ der Muslime. Wir Pastoren hingegen reden gerne vom „Gott der Liebe“, der Mensch geworden und damit auch schwach und leidend ist.

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Berichte / Reportagen: Bischofsbesuch in Bremerhaven

Bischofsbesuchstage am 7. und 8. Januar 2012 mit dem Landesbischof Ralf Meister
Acht Monate ist Landesbischof Ralf Meiser im Amt, als 24. Kirchenkreis besuchte er nun Bremerhaven. Mindestens genauso viele liegen noch einmal vor ihm. Als goldene Mitte könnte man – rund gerechnet – diesen Besuch hier also bezeichnen. Und das, obwohl es für die Organisatoren ja nicht so leicht war, ein annehmbares Programm auf die Beine zu stellen, so am Anfang eines neues Jahres, wo vieles noch in der Ruhe des Jahreswechsels verharrt. Schließlich aber kamen für alle Beteiligten erfüllte und interessante Stunden, Begegnungen und Gespräche heraus. Nach einer Einstiegsrunde gemeinsam mit der Superintendentin Susanne Wendorf-von Blumröder trafen sich ca. 15 Vertreter aus unseren Kirchengemeinden mit dem Bischof, um ihm aus der Sicht eines Fußgängers die verschiedenen Fassetten unserer Stadt zu zeigen: „Bremerhaven in 90 Minuten“.

Besuch_Meister.JPGBei Wolken verhangenem Himmel und einem ersten heftigen Schauer ging es vom Weserstrandbad über das Gelände des Deutschen Schifffahrtsmuseums hin zum Deich mit Blick auf die Weser und laufender Deicherhöhung. Dann schnell ins Trockene in den Bremerhavener „Süden“, kurze Stippvisite im Mediteraneo, vorbei am Klimahaus, über die Glasbrücke und das Columbus-Center, wo überall viele Menschen unterwegs waren, zur Großen Kirche. Mittlerweile hatte der Regen weitgehend nachgelassen, ebenso wurden aber auf unserem Gang hinaus aus Bremerhavens Mitte Richtung Lehe auch die Straßen zunehmend leerer. Nun führte unser Weg vorbei an der katholischen Kirche und Schule und an der methodistischen Kirche. Wir streiften die Kreuzkirche und das St. Joseph Hospital und gingen weiter Richtung Moschee und schließlich durch die Goethestraße zum Michaeliszentrum, wo wir uns bei Kaffee und Tee gut aufwärmen konnten. Viele Gespräche mit wechselnden Gesprächspartnern, viele Informationen über die Verschiedenheit der Stadtteile, Bevölkerungsschichten, soziale und kulturelle Unterschiede und daraus resultierende Probleme, Grenzen aber auch Chancen kirchlicher und diakonischer Arbeit, wie Initiativen gegen Armut, Bildungsnotstand, Vereinsamung begleiteten den Bischof auf diesem Weg, der natürlich nur ein Ausschnitt unseres gesamten Kirchenkreises widerspiegeln konnte.

Berichte / Reportagen: Ein ökumenischer Gruß

2012_Weihnachten_013__2_.jpgDie „Heiligen drei Könige“ der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde Geestemünde besuchen das Kirchenkreisamt und schreiben den Segen „20 C+M+B 12“ auf die Eingangstür.

Hintergrund: Am Freitag (6. Januar) feiert die katholische Kirche das Fest der „Heiligen Drei Könige“, auch als Dreikönigsfest bekannt. Der Tag erinnert auch an das Jesuskind in der Krippe, also nach christlichem Glauben an das Erscheinen Gottes in der Welt. Daher wird der Tag auch als Epiphanias bezeichnet - aus dem griechischen Wort „epiphaneia“ für „Erscheinung“ abgeleitet. Im frühen Christentum erinnerten die Gläubigen am 6. Januar zudem an die Taufe Christi.

Berichte / Reportagen: Landessuperintendent beauftagt Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft

Landessuperintendent Dr. Brandy beauftragt Prediger - Björn Völkers und David Peter für Landeskirchliche Gemeinschaft tätig

 Beauftragung_Bj_rn_V_lkers.jpgIn einem Gottesdienst am 13. November in der Bremerhavener Marienkirche hat Landessuperintendent Dr. Hans Christian Brandy zwei Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft für ihren Dienst beauftragt. David Peter aus Bremerhaven und Björn Völkers (Visselhövede) haben damit ein kirchliches Mandat zu predigen, Gottesdienste zu leiten und das Abendmahl darzureichen.
In seiner Predigt betonte Brandy, das die Landeskirchliche Gemeinschaft ein bereicherndes Element in den Kirchengemeinden der hannoverschen Landeskirche sei. „Sie sind Gemein­schaften, in denen Menschen mit Ernst Christen sind, in denen der Glaube bewusst gelebt wird, in denen Menschen beten, die Bibel lesen, in Nächstenliebe für andere einstehen und sich um eine missionarisch einladende Gemeinschaft bemühen. Das ist gut für unsere Kirche.“

Berichte / Reportagen: Advent ist im Dezember

 

Alles hat seine Zeit - Advent ist im Dezember
...das gilt für die Lebensabschnitte wie für die Jahreszeiten. Längst scheint der Sommer 2011 vergangen zu sein und mit Macht kündigt sich der Herbst an. Allenthalben sind in den Läden schon Lebkuchen, Stollen und Schokoladenweihnachtsmänner zu sehen. Aber noch ist es nicht soweit - der Advent hat noch nicht begonnen. Wir meinen, dass alles seine Zeit hat. Und - Advent ist im Dezember.

 

Berichte / Reportagen: Konfi – Cup 2011: Beste Stimmung und viel Engagement der Konfis!

Wie in den letzten Jahren, fand auch in diesem Jahr wieder der Konfi – Cup statt. Am 16.09.2011 gab es eine viel „Action“ auf dem Philippsfield. Die Veranstaltung wurde unter das Thema „Vater unser“ gestellt und mit einem kleinen Anspiel hierzu eingeleitet. Das Anspiel zeigte einen Betenden, der wie immer das Vaterunser betet und nun plötzlich Antworten von Gott bekommt. Die insgesamt 339 Konfirmanden verfolgten dies mit Spannung, bevor es dann in ihren Gruppen um den Kampf der begehrten Trophäe ging. 
Konficup_2011_2.JPG

26 Artikel (6 Seiten, 5 pro Seite)
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